Mobilität: Ein großes Problem für Behinderte

Die Mobilität ist für uns Menschen in den vergangenen Jahren zunehmend wichtiger geworden. Dies betrifft das Reisen ebenso, wie das Erreichen bestimmter Ausflugsziele in der eigenen Region mit Auto, Bus, Bahn und Co. Während die gesunden Menschen keinerlei Probleme bei der Mobilität haben, müssen behinderte Menschen hier vermehrt mit teils unlösbaren Schwierigkeiten rechnen.

Transportmittel selten nutzbar

Oftmals müssen behinderte Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten. Busse und Bahnen sind nur in den seltensten Fällen barrierefrei ausgelegt. Viel häufiger finden sich die Verkehrsmittel, in die Behinderte kaum hinein gelangen können. Sei es nun, weil der Einstieg nur über Stufen zu bewältigen ist, oder die Gänge zwischen den Sitzen so schmal angefertigt sind, dass beispielsweise Rollstuhlfahrer keine Chance haben, sich in den Transportmitteln zu bewegen.

Aber auch beim Auto müssen Behinderte mit starken Einschränkungen rechnen. Aufgrund ihrer Behinderung können sie oft nur speziell umgebaute Autos fahren. Diese sind allerdings im Bezug auf die Anschaffungskosten so teuer, dass sie sich kaum jemand leisten kann. Das gilt insbesondere auf die schwierige Situation Behinderter auf dem Arbeitsmarkt bzw. die zu geringen finanziellen Leistungen seitens des Staates.

Barrierefreiheit bei Ämtern und Behörden

Ebenfalls stellt sich Behinderten oftmals ein Problem, wenn sie im Rathaus oder bei einem anderen Amt vorsprechen wollen. Denn die häufig in prunkvollen Gebäuden untergebrachten Behörden lassen sich nicht selten nur über Treppen betreten. Zwar gibt es mittlerweile viele Gemeinden, die reagiert haben und zusätzliche Rampen, speziell für Rollstuhlfahrer angebracht haben, aber auch innerhalb der Behörden sollte Barrierefreiheit groß geschrieben werden.

Einen Fahrstuhl gibt es noch längst nicht in allen Ämtern. Gerichte sind oftmals nicht damit ausgestattet, aber auch das Einwohnermeldeamt der Gemeinde, das Arbeitsamt oder andere Behörden. Hier müssen sich Behinderte in einigen Städten immer noch damit herum ärgern, dass ihnen die Türen zu den Behörden verschlossen bleiben.